Wir verwenden Cookies, um einen besseren Webservice zu ermöglichen. Durch Nutzung unserer Website stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Peer Steinbrück Foto: Susie Knoll
+
Peer Steinbrück Foto: Susie Knoll

Peer Steinbrück liest auf Schloss Lübbenau

Die Lausitzer LesArt begrüßt den ehemaligen Kanzlerkandidat der SPD mit seinem aktuellen Buch „Das Elend der Sozialdemokratie“

Am 12. April wird Peer Steinbrück im Rahmen der Lausitzer LesArt im Lübbenauer Schlossensemble zu Gast sein. Im Saal von Schloss Lübbenau liest der Sozialdemokrat und ehemalige Finanzminister aus seinem aktuellen Buch „Das Elend der Sozialdemokratie: Anmerkungen eines Genossen“. „Das Thema könnte aktueller nicht sein. Nicht nur die Verhandlungen um die sogenannte GroKo haben Fragen aufgeworfen nach dem aktuellen Stand der Sozialdemokratie in Deutschland. Sowohl bei den Kritikern aus anderen politischen Lagern, als auch in der SPD selbst. Eine der scharfsinnigsten und eloquentesten Stimmen aus den Reihen der Genossen gehört zweifellos Peer Steinbrück. Dass er ein erfolgreicher Politiker ist, hat er als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, als Finanzminister und als Kanzlerkandidat 2013 unter Beweis gestellt. Doch er ist mehr als das: er ist auch ein unglaublich guter Autor. Kein Wunder, dass schon seine früheren Bücher ‚Unterm Strich’ und ‚Zug um Zug’ Bestseller waren“, sagt Birgit Tanner, Hotelleiterin von Schloss Lübbenau.

Schon mit dem Titel „Das Elend der Sozialdemokratie“ macht Peer Steinbrück klar, dass er nicht gekommen ist, um etwas schönzureden. Die Sozialdemokratie steckt in einer ihrer größten Krisen. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern für alle ihre europäischen Vertreter. Die Alarmzeichen sind sogar so eindeutig, dass selbst konservative Politiker Sorgen um die SPD haben und nach einer gefestigten Sozialdemokratie rufen. Peer Steinbrück widmet sich daher in seinen höchst aktuellen „Anmerkungen eines Genossen“ möglichen Wegen zu einer erneuerten Sozialdemokratie. Kompromisslos und pragmatisch führt er auf, wie der sozialdemokratische Weg der Zukunft aussehen muss: Einhegung des digitalen Kapitalismus, Kampf gegen die wachsende Vermögensungleichheit, Mut zu einer neuen Debatte über Identitätspolitik, Vertiefung der Europäischen Union und mehr Engagement für junge Wähler. Sein politisches Plädoyer ist dabei unmissverständlich, dass die Sozialdemokratie gerade in diesen schwierigen Zeiten mehr als gebraucht wird.

Die Lesung findet im Rahmen der regelmäßig vom Brandenburgischen Literaturbüro, der Lausitzer Rundschau und Schloss Lübbenau durchgeführten Lausitzer LesArt statt. Beginn der Lesung ist um 19 Uhr im Saal von Schloss Lübbenau. Tickets sind im Vorverkauf direkt im Schloss oder auf www.schloss-luebbenau.de erhältlich.