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Eugen Ruge (c) Asja Caspari
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Eugen Ruge (c) Asja Caspari
Donnerstag, 05.03.2020

Lausitzer LesArt

Eugen Ruge stellt seinen neuen Roman „Metropol“ vor.

Lesung und Gespräch. Moderation: Hendrik Röder

Nach dem internationalen Erfolg von "In Zeiten des abnehmenden Lichts" kehrt Eugen Ruge zurück zur Geschichte seiner Familie. Entstanden ist ein herausragender zeitgeschichtlicher Roman, der den Leser ins Moskau des Jahres 1936 führt. Die deutsche Kommunistin Charlotte – gerade noch der Verfolgung durch die Nationalsozialisten entkommen – bricht im Spätsommer jenen Jahres mit ihrem Mann und der jungen Britin Jill zu einer mehrwöchigen Reise durch ihre neue Heimat Sowjetunion auf. Und gerät dabei in ein Land, in dem Stalin seine Macht immer kompromissloser zeigt. 

"Metropol" zeigt, wie ungeheuerlich der politische Terror der 1930er Jahre war. „Die wahrscheinlichen Details sind erfunden“, schreibt Eugen Ruge, "die unwahrscheinlichsten aber sind wahr." Und die Frau mit dem Decknamen Lotte Germaine, die am Ende jenes Sommers im berühmten Hotel Metropol einem ungewissen Schicksal entgegensieht, war seine Großmutter. 

Eugen Ruge wurde 1954 in Soswa (Ural) geboren. Der diplomierte Mathematiker begann seine schriftstellerische Laufbahn mit Theaterstücken und Hörspielen. Für "In Zeiten des abnehmenden Lichts" wurde er 2011 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Bände "Theaterstücke" und "Annäherung" sowie die Romane "Cabo de Gata" und "Follower".

Ort: Schloss Lübbenau
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: 10,00 € pro Person

Eine Veranstaltungsreihe des Brandenburgischen Literaturbüros, der Lausitzer Rundschau und Schloss Lübbenau.

* Alle Angaben ohne Gewähr, Änderungen sind jederzeit möglich. Bitte informieren Sie sich beim Veranstalter!