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Schlossensemble aus der Vogelperspektive
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Schlossensemble aus der Vogelperspektive

Zukunft des Parks

Nach wie vor ist der Park im Privatbesitz der Grafen zu Lynar, die ihn jedoch traditionsgemäß der Öffentlichkeit zugänglich lassen. Er ist das ganze Jahr für jedermann geöffnet. Für Gäste des Ensembles bleibt der Park ein Ruhepool abseits der manchmal hektischen Touristenströme in der Altstadt, Hochzeitsgesellschaften dient er als Kulisse für unvergessliche Bilder und Tagenden bietet er Raum für allerlei Aktionen und manche Auflockerungsspiele.

Der Schlosspark mit seinem Gehölzbestand, Wasserarmen und Teichen ist aber auch ein kulturgeschichtlicher Schwerpunkt in der Entwicklung von Freianlagen und Landschaftsräumen der Spreewaldstadt Lübbenau. Im August 2008 hat die Stadt Lübbenau das Landschaftsarchitekturbüro Engelmann mit der Fortschreibung und Aktualisierung der gartendenkmalpflegerischen Untersuchung beauftragt, um ein abgestimmtes Konzept für die Wiederherstellung der ursprünglichen Park- und Raumstrukturen sowie eine Sanierung des originalen Gehölzbestandes zu erhalten.

Gemeinsam haben Landschaftsarchitekt Hagen Engelmann, die Stadtverwaltung Lübbenau und die gräfliche Familie zu Lynar ein Parkpflegewerk ausgearbeitet. Dieses hat zum Ziel, im Verbund mit Umwelt- und Naturschutzbehörden, der Parkanlage ihr altes Gesicht wiederzugeben. Das historische Vorbild zeichnet sich dadurch aus, dass Schloss, Orangerie, Marstall und Kanzlei mit dem Park harmonieren. Seit vielen Jahren stagniert die Parkpflege, die einstigen Sichtachsen sind kaum noch zu erkennen, frühere Sitzgruppen fast verschwunden, Bäume sind miteinander verwachsen oder verwehren nachwachsenden Bäumen jede Möglichkeit, groß zu werden. Zusätzlich "verwässern" Kompensationspflanzungen die Raumstrukturen des Landschaftsparks. Das Wechselspiel zwischen Park und Architektur soll nun behutsam wieder hergestellt werden. In den nächsten Jahren soll also dem Schlosspark jene Gestaltung verliehen werden, die ihm historisch einstmals zugedacht war. Besucher dürfen sich auf das zukünftige ursprüngliche Zusammenspiel aus Gebäuden, Natur und Sichtachsen freuen.