Das Museumskonzept
Die Kanzlei wurde in den Jahren 1745 bis 1748 errichtet und diente bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts der herrschaftlichen Gerichtsbarkeit. Als diese 1846 aufgehoben wurde, richtete man hier die gräfliche Bibliothek ein. Die Fassade der Kanzlei wurde bereits denkmalgerecht saniert, ein großer Schritt zur Realisierung des zukünftigen Schlossmuseums.
Beim Museumskonzept bekennen wir uns zunächst zum Tourismus und den unterschiedlichen Bedürfnissen jedes Urlaubsgastes. Darum sieht das Konzept ein Erlebnismuseum zum Anfassen, Stöbern und Entdecken vor, das unterschiedliche Altersklassen und unterschiedliche Wissenstiefen berücksichtigen soll. Der Besucher kann selbst entscheiden, ob er es bei einem generellen Überblick belassen oder ob er seinen Blick auf die Details in der Geschichte richten möchte. Das heißt einfach gesagt, der Besucher kann das Museum mit einem wohltuenden Überblick einfach durchlaufen oder aber er nimmt sich Zeit und bekommt auch auf den ersten Blick unsichtbare Informationen, die weit mehr verraten als nur der Überblick. Die Besuchergruppe im Logo ist bewusst mit Kindern gewählt, da auch sie angesprochen werden sollen. Die Silhouette der Kanzlei mit der Eingangsansicht hat andeutungsweise „historische Farbtöne“, wie man es von alten Fotos her kennt. Schlicht wird die Kanzlei im Titel mit „Schloss-Museum“ benannt.





















